Patrick L. Schunn
Patrick L. Schunn
Über mich
Geboren 1984 an Andreasmarkt im St. Josef Krankenhaus. Besuch der Kath. Grundschule und der Städt. Realschule in Linnich, anschließend Abitur am Gymnasium Hückelhoven und Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und Katholischen Theologie an der RWTH Aachen. Beruflich zunächst bei einer Bundesoberbehörde tätig, dann wissenschaftlicher Referent und Büroleiter eines Landtagsabgeordneten und aktuell Bereichsleiter für Struktur und PR an einer der größten Maschinenbaufakultät Europas. Politisch aktiv seit meinem 14. Lebensjahr, seit 17 Jahren im Stadtrat (derzeit Fraktionsvorsitzender) und seit fünf Jahren im Kreistag (stellv. Fraktionsvorsitzender). Darüber hinaus aktives bzw. passives Mitglied verschiedener Linnicher Vereine.
Neuigkeiten
𝗥𝗲𝘃𝗶𝗲𝗿𝗯𝗮𝗵𝗻 𝗪𝗲𝘀𝘁: 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗘𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻. Die Revierbahn West – auch bekannt als BrainTrain – soll die Forschungsstandorte Jülich und Aachen verbinden. Der Verkehrsverbund go.Rheinland hat jetzt eine Studie über mögliche Streckenführungen vorgelegt. Die betroffenen Kommunen sollen bis Ende des Monats ihre Stellungnahmen dazu abgeben. Der Dürener Kreistag hat gestern eine Stellungnahme beschlossen, die eine Trassenführung vorsieht, die nicht über Linnich bzw. Ederen führt. Überrascht hat mich diese Stellungnahme nicht. Der Kreis vergisst Linnich gerne und immer wieder – nur dann nicht, wenn wir die Umlagen zahlen müssen. Begründet wird die Trassenführung abseits von Linnich damit, dass die ausgewählte Route auf weniger Raumwiderstände trifft. Dabei ist die Route über Ederen hinsichtlich Technik und Betrieb vorteilhafter, da sie zum Teil noch auf die alten Trassen der Kreisbahn zurückgreifen kann. Die Strecke würde außerdem mehr Menschen anbinden und damit einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als einziges Kreistagsmitglied aus Linnich habe ich der Stellungnahme des Kreises daher nicht zugestimmt. Die Stadt Linnich wird eine eigene fundierte Stellungnahme abgeben, die in der nächsten Woche vom Stadtrat beschlossen werden soll. Die Diskussionen in Jülich, wo ebenfalls eine Streckenführung über Merzenhausen und Ederen befürwortet wird, zeigen: Wir sind nicht allein. @Follower
𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗴 "𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗲𝗻 𝗮𝗺 𝗟𝗶𝗺𝗶𝘁" Steigende Steuern. Kaputte Infrastruktur. Lange Bearbeitungszeiten. Das sind nur einige Folgen der chronischen Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden. "Die Gemeinde ist wichtiger als der Staat, und das Wichtigste in der Gemeinde sind die Bürger" - das wusste schon Bundespräsident Theodor Heuss. Schaut man sich die ständig steigenden Aufgaben für die Kommunen an, scheint dies längst in Vergessenheit zu geraten. Unser demokratisches Zusammenleben findet in der Gemeinde statt. Wenn vor Ort immer mehr gekürzt werden muss, wichtige Investitionen verschoben werden und die Versorgungslage (ob Kita, Schule oder Gesundheit) abnimmt, dann leidet darunter unser gesamtes Gemeinwesen. Am heutigen Aktionstag "Kommunen am Limit" machen die Städte und Gemeinden auf die präkere Situation aufmerksam. Was sich - aus meiner Sicht- ändern muss... ⚫️ Schluss mit den unzähligen Förderprogrammen. Das Geld sollte den Kommunen als freie Investitionsmittel zur Verfügung gestellt werden. Das spart Bürokratie und die Kommunen können das Geld dort einsetzen, wo es gebraucht wird. 🟡 Erhöhung des Verbundsatzes (Anteil am Steueraufkommen) in der Gemeindefinanzierung auf 28 % (aktuell: 23 %), wie vom Städtetag gefordert. ⚫️ Beschleunigung von Genehmigungsverfahren: was nicht innerhalb eines festgelegten Zeitraumes abgelehnt wurde, gilt als genehmigt. Das beschleunigt die Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekt (s. Rurbrücken). 🟡 Keine Aufgaben ohne vollständige Finanzierung durch den Auftraggeber. Das Recht auf einen Kita- oder Ganztagstagsplatz ist ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei der Finanzierung wurden die Kommunen ziemlich alleine gelassen. ⚫️ Sonderwirtschaftszone "Rheinisches Revier" einrichten, um hier mit günstigen Steuersätzen und schnellen Genehmigungsverfahren neue Unternehmen ansiedeln zu können. Das sorgt für Wirtschaftswachstum und steigende Steuereinnahmen bei den Kommunen.
𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: 𝗠𝗮𝗱𝗲 𝗶𝗻 𝗟𝗶𝗻𝗻𝗶𝗰𝗵? - 𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗖𝗵𝗮𝗻𝗰𝗲 𝗳ü𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗛𝗲𝗶𝗺𝗮𝘁 Im Rheinischen Revier soll ein Technologie- und Entwicklungszentrum für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entstehen. Warum eigentlich nicht in Linnich? Wir beantragen heute im heutigen Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, dass die Stadt ihr grundsätzliches Interesse als (Teil-)Standort bekundet. Ziel des geplanten „Production Launch Centre Defence“ (PLCD) ist es, Wirtschaft, Forschung und Innovationscluster enger zu vernetzen. Das PLCD soll als industriegetriebene Plattform entstehen, auf der Unternehmen – vom Start-up bis zum Großkonzern – gemeinsam mit Forschungspartnern konkrete sicherheitsrelevante Anforderungen in marktfähige Systeme sowie industrielle Produktionslösungen überführen. Linnich liegt zwischen dem Forschungsstandort Aachen und der industriellen Rheinschiene. Wir sind NATO-Standort und planen gerade ein neues Gewerbe- und Industriegebiet. Das PLCD wäre eine Chance für unsere Stadt, für neue Arbeitsplätze und neue Unternehmensansiedlungen. Diese Chance müssen wir ergreifen – andere Städte haben sich auch schon auf den Weg gemacht.
Positionen
Wirtschaft wird Chefsache.
In meiner Verwaltung wird Wirtschaftsförderung nicht mehr die unbedeutendste Nebensache der Welt sein. Mit einer Stabsstelle für Wirtschaft und Stadtmarketing will ich die vorhandenen Kompetenzen bündeln und vor allem ausbauen. Meine Stadtverwaltung wird Türöffner für neue Unternehmen – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen. Wir brauchen ein professionelles Stadtmarketing, um den Standort Linnich an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Wir dürfen uns im Wettbewerb nicht verstecken.
Moderne, effiziente und digitale Verwaltung.
Verwaltung funktioniert nicht mehr wie in den 1990er Jahren. Alle Angebote müssen digital vorhanden sein (und das ist mehr als ein PDF zum Downloaden), um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Eine moderne Verwaltung nutzt auch die Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bieten kann. Um die Verwaltung konsequent zu digitalisieren, werde ich eine fachbereichsübergreifende Projektgruppe einsetzen, die sich Potentialanalyse und Umsetzung kümmert.
Mehr Respekt für unsere Heimat.
Wir müssen unsere Interessen gegenüber den oberen Ebenen konsequenter vertreten. Geld in andere Institutionen wie Indeland zu versenken, ohne davon zu profitieren, muss ein Ende finden. Respekt bedeutet für mich auch gepflegte Plätze, Wege und Friedhöfe. Mehr Sauberkeit durch einen reorganisierten Bauhof und mehr Einbindung der Bürger:innen und Unternehmen. Mittelfristig braucht Linnich einen kommunalen Ordnungsdienst. Das sorgt für ein höheres Sicherheitsgefühl, vor allem kann damit konsequenter gegen Vandalismus vorgegangen werden.
Werdegang
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1984
Geburt
Geboren an Andreasmarkt 1984 im St. Josef Krankenhaus. -
1999
Junge Liberale
Eintritt in die Jungen Liberalen -
2001
FDP Linnich
Eintritt in die Freie Demokratische Partei -
2004
Abitur
Abitur am Gymnasium der Stadt Hückelhoven -
2008
Stadtrat
Einzug in den Rat der Stadt Linnich -
2013
Magister Artium
Magister Artium in Politischer Wissenschaft, Geschichte und Katholischer Theologie -
2014
Partei- und Fraktionsvorsitzender
Erstmalige Wahl zum Partei- und Fraktionsvorsitzenden -
2024
Personalführung
Erwerb eines Zertifikats für Personalführung -
2025
Bürgermeisterkandidatur
Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Linnich