Patrick L. Schunn
Patrick L. Schunn
Über mich
Geboren 1984 an Andreasmarkt im St. Josef Krankenhaus. Besuch der Kath. Grundschule und der Städt. Realschule in Linnich, anschließend Abitur am Gymnasium Hückelhoven und Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und Katholischen Theologie an der RWTH Aachen. Beruflich zunächst bei einer Bundesoberbehörde tätig, dann wissenschaftlicher Referent und Büroleiter eines Landtagsabgeordneten und aktuell Bereichsleiter für Struktur und PR an einer der größten Maschinenbaufakultät Europas. Politisch aktiv seit meinem 14. Lebensjahr, seit 17 Jahren im Stadtrat (derzeit Fraktionsvorsitzender) und seit fünf Jahren im Kreistag (stellv. Fraktionsvorsitzender). Darüber hinaus aktives bzw. passives Mitglied verschiedener Linnicher Vereine.
Neuigkeiten
Manchmal wünscht man sich mehr Berichte aus Linnich in der Zeitung. Und dann gibt es Tage, da würde man gerne darauf verzichten – heute war so einer. Otto Jonel ist am vergangenen Freitag verstorben. Als ich vor 25 Jahren mit Kommunalpolitik angefangen habe, war er schon da. Selbst nach Eintritt in seinen Ruhestand berichtete er weiter aus Rat und Ausschüssen und hat vermutlich mehr Sitzungen miterlebt als die meisten Stadtverordneten. In 25 Jahren gab es einige Begegnungen. Der erste Bericht aus seiner Feder, bei dem ich zumindest auf dem Foto auftauchte, stammt aus dem Jahr 2003. Damals kämpfte die FDP für den Erhalt der Linnicher Polizeischule. Der damalige innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Horst Engel, warb für die Schaffung eines Europäischen Polizeiausbildungsinstituts – natürlich in Linnich. Da weder der damalige FDP-Vorsitzende noch sein Stellvertreter Zeit hatten, wurde ich hingeschickt. Im Laufe der Zeit kamen weitere Pressetermine, Telefonate und Begegnungen hinzu. Meist ging es um Linnicher Politik, aber auch schon mal um Hunde. Otto Jonel war ein vorbildlicher, unabhängiger und fairer Lokaljournalist. In seiner aktiven Zeit bei den Jülicher Nachrichten konnte man sicher sein, dass man auch als kleine Partei oder Fraktion Gehör fand. Unsere Meinung wurde genauso wiedergegeben wie die der großen Fraktionen. Unsere Pressemitteilungen fanden fast immer einen angemessenen Platz in den Nachrichten – und wenn nicht, dann war er meist im wohlverdienten Urlaub. Otto Jonel brachte Linnich in die Zeitung. Dass er künftig nicht mehr schräg links hinter mir im Rat oder Ausschuss sitzt, kann ich mir noch nicht richtig vorstellen. Mein herzliches Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden. Er war ein feiner Mensch. (c) Foto: Jülicher Zeitung https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-dueren/juelich/trauer-um-einen-unverwechselbaren-journalisten-otto-jonel-ist-tot/162422265.html
Die Rurstraße 1 beschäftigt uns schon viel zu lange. Aus einem optischen Problem wurde ein zusätzliches Verkehrsproblem, von dem auch unsere Einzelhändler nicht gänzlich verschont blieben. Die Stadt Linnich konnte immerhin durchsetzen, dass nicht auch noch die Zufahrt der Rurstraße von der Löffelstraße aus gesperrt wurde. Kommt nun endlich Bewegung in die Sache, nachdem die Gerichte entschieden haben? Das wollte ich in der letzten Ratssitzung von der Verwaltung wissen. Und die Antwort lässt hoffen. Das Haus wurde zwischenzeitlich vom Gasnetz getrennt und auf Antrag der Eigentümer eine Laterne entfernt, die den Abriss erschwert hätte, weil sie im Weg stand. Die Voraussetzungen für den Abriss sind somit gegeben. Jetzt lasst uns auf eine schnelle Umsetzung setzen. Dann kann der Kreis unseren Kreisel wieder freigeben. Die Jülicher Zeitung hat über meine Anfrage berichtet [Paywall]: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-dueren/linnich/abriss-des-problemhauses-soll-in-kuerze-beginnen/161593590.html
𝗥𝗲𝘃𝗶𝗲𝗿𝗯𝗮𝗵𝗻 𝗪𝗲𝘀𝘁: 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗘𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻. Die Revierbahn West – auch bekannt als BrainTrain – soll die Forschungsstandorte Jülich und Aachen verbinden. Der Verkehrsverbund go.Rheinland hat jetzt eine Studie über mögliche Streckenführungen vorgelegt. Die betroffenen Kommunen sollen bis Ende des Monats ihre Stellungnahmen dazu abgeben. Der Dürener Kreistag hat gestern eine Stellungnahme beschlossen, die eine Trassenführung vorsieht, die nicht über Linnich bzw. Ederen führt. Überrascht hat mich diese Stellungnahme nicht. Der Kreis vergisst Linnich gerne und immer wieder – nur dann nicht, wenn wir die Umlagen zahlen müssen. Begründet wird die Trassenführung abseits von Linnich damit, dass die ausgewählte Route auf weniger Raumwiderstände trifft. Dabei ist die Route über Ederen hinsichtlich Technik und Betrieb vorteilhafter, da sie zum Teil noch auf die alten Trassen der Kreisbahn zurückgreifen kann. Die Strecke würde außerdem mehr Menschen anbinden und damit einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als einziges Kreistagsmitglied aus Linnich habe ich der Stellungnahme des Kreises daher nicht zugestimmt. Die Stadt Linnich wird eine eigene fundierte Stellungnahme abgeben, die in der nächsten Woche vom Stadtrat beschlossen werden soll. Die Diskussionen in Jülich, wo ebenfalls eine Streckenführung über Merzenhausen und Ederen befürwortet wird, zeigen: Wir sind nicht allein. @Follower
Positionen
Wirtschaft wird Chefsache.
In meiner Verwaltung wird Wirtschaftsförderung nicht mehr die unbedeutendste Nebensache der Welt sein. Mit einer Stabsstelle für Wirtschaft und Stadtmarketing will ich die vorhandenen Kompetenzen bündeln und vor allem ausbauen. Meine Stadtverwaltung wird Türöffner für neue Unternehmen – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen. Wir brauchen ein professionelles Stadtmarketing, um den Standort Linnich an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Wir dürfen uns im Wettbewerb nicht verstecken.
Moderne, effiziente und digitale Verwaltung.
Verwaltung funktioniert nicht mehr wie in den 1990er Jahren. Alle Angebote müssen digital vorhanden sein (und das ist mehr als ein PDF zum Downloaden), um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Eine moderne Verwaltung nutzt auch die Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bieten kann. Um die Verwaltung konsequent zu digitalisieren, werde ich eine fachbereichsübergreifende Projektgruppe einsetzen, die sich Potentialanalyse und Umsetzung kümmert.
Mehr Respekt für unsere Heimat.
Wir müssen unsere Interessen gegenüber den oberen Ebenen konsequenter vertreten. Geld in andere Institutionen wie Indeland zu versenken, ohne davon zu profitieren, muss ein Ende finden. Respekt bedeutet für mich auch gepflegte Plätze, Wege und Friedhöfe. Mehr Sauberkeit durch einen reorganisierten Bauhof und mehr Einbindung der Bürger:innen und Unternehmen. Mittelfristig braucht Linnich einen kommunalen Ordnungsdienst. Das sorgt für ein höheres Sicherheitsgefühl, vor allem kann damit konsequenter gegen Vandalismus vorgegangen werden.
Werdegang
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1984
Geburt
Geboren an Andreasmarkt 1984 im St. Josef Krankenhaus. -
1999
Junge Liberale
Eintritt in die Jungen Liberalen -
2001
FDP Linnich
Eintritt in die Freie Demokratische Partei -
2004
Abitur
Abitur am Gymnasium der Stadt Hückelhoven -
2008
Stadtrat
Einzug in den Rat der Stadt Linnich -
2013
Magister Artium
Magister Artium in Politischer Wissenschaft, Geschichte und Katholischer Theologie -
2014
Partei- und Fraktionsvorsitzender
Erstmalige Wahl zum Partei- und Fraktionsvorsitzenden -
2024
Personalführung
Erwerb eines Zertifikats für Personalführung -
2025
Bürgermeisterkandidatur
Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Linnich